Die Inspiration

Die Zeitlosigkeit der alten Felsmalereien aus dem südlichen Afrika ist seine Inspiration, …
und das macht seine Geschichte.

Die Buschmänner, auch genannt San sind die älteste lebende menschliche Rasse. Ihre Vorfahren lassen sich 100.000 Jahre zurückverfolgen und waren im gesamten südlichen und östlichen Afrika zu finden. Wann genau diese ersten echten Menschen anfingen sich kultiviert zu verhalten, ist sich keiner sicher. Durch umfangreiche archäologische Ausgrabungen wurde viel Information gesammelt die bis zu 75.000 Jahre zurückgeht. Die San haben damals schon ein sehr modernes Leben, in Sachen Sprache, Rituale, Symbolik, Waffen und Kunst,  geführt.

Man geht davon aus, das deren Kommunikation schon eine Sprache war, sehr komplex mit  150 Phonetik und bestehend aus einer Vielzahl von Knackgeräuschen. Die Buschmänner waren Meister der Imitation von den Lauten der Tiere, Pflanzen und Umgebungsgeräuschen, welche sie in tausenden von Jahren entwickelten. Galopp, Donner , Blitzschlag, Steine rollen, Feuergeräusch 

Sie haben damals auch schon mit sehr anspruchsvollen Sperren gejagt. Ihre Waffen bestanden  überwiegend aus Stein. Die Stein-Sperrspitzen wurden wie Flocken gezackt und liefen blattförmig aus und wurden an lange Holzstangen montiert. Damit konnten Sie auch den ausgestorbenen Riesenbüffel, der mehr als 1 Tonne wog, bezwingen. Zum Schlachten benutzten Sie sehr scharfe Steinklingen, die wie die heutigen modernen Messer an der Klinge seitlich bearbeitet waren.

Darüberhinaus fand man erhebliche Mengen von rotem Ocker, ein Eisenoxidpigment, welches noch heute von den Kulturen der ganzen Welt als kosmetisches Mittel  verwendet  wird, für feierliche aber auch künstlerische Zwecke. Das rote Ocker, bearbeitet als Stücke oder Pulver, wurde in vielerlei Rotfarben von hell bis braun zur Bemalung von Oberflächen verwendet. So konnten die Felsmalereien, das Material gebunden mit Blut oder Fett  Jahrtausende  überstehen und ist somit  die älteste Technik  der Erde.

Die überlieferte Tatsache Kunst durch Bearbeitung von Oker, Jagd mit Sperren und anspruchsvolles Schlachten mit sehr scharfen Klingen weisen sehr eindeutig darauf hin, dass die San eine sehr moderne alte Rasse waren.

Von diesen sanften, weisen und sehr bescheidenen Menschen können wir die heutige moderne Gesellschaft viel über die Art und Weise über das frühere harmonische ausgewogene Leben lernen. Vor allem ihre Berücksichtigung ihrer Umgebung, wie die Gemeinde, Pflanzen und Tiere in Frieden zu leben, zu teilen und nur das zu besorgen was zum Leben nötig ist.

Der heutige moderne Mensch strebt danach immer zu gewinnen und alles für sich zu besitzen, sodass wir unsere Großgemeinde vergessen. Wir übersehen dabei unsere ursprüngliche Orientierung, das Leben mit den Zyklen der Natur in ihrer universellen Ganzheit und Vollständigkeit.

Geschrieben von seinem guten Freund   Gary Trower aus Kamagu